Wir sind von den Gemeindeverordnungen jeder französischen Küstengemeinde mit mehr als 5.000 Einwohnern ausgegangen und haben in deren Strandregeln nach den Stichwörtern „chien" oder „animal" gesucht. Strände ohne ausdrückliche Hunderegelung wurden ausgeschlossen, außer sie liegen in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet mit bekannter Rückruftradition.
Anschließend filterten wir nach Stränden, die physisch hundefreundlich sind: eine ganzjährige Hundezone oder eine klare saisonale Öffnung von mindestens sechs Monaten. Strände, die Hunde nur im tiefsten Winter (1. November bis 30. März) zulassen, wurden als zu restriktiv für die Aufnahme eingestuft.
Auf eine geografische Verteilung wurde geachtet. Wir wählten rund 5 Strände am Mittelmeer (Côte d'Azur und Languedoc), 5 im Südwesten am Atlantik (Aquitanien und Baskenland), 3 zwischen der Vendée und der Charente-Maritime, 3 in der Bretagne, 2 in der Normandie und 2 an der Küste Hauts-de-France und Nord, damit das Ranking jedes Klima- und Gezeitenprofil der französischen Küste widerspiegelt.
Für jeden Strand haben wir notiert: Sand oder Kiesel (galets) für den Pfotenkomfort, Leinenpflicht (fast immer vorgeschrieben), schattiger Hintergrund für heiße Tage, Entfernung zum nächsten rund um die Uhr geöffneten Tierarzt-Notdienst sowie, wie man den hundegeduldeten Abschnitt vor Ort findet (oft am äußersten Ende eines viel größeren Strandes).
Schließlich wurde jeder Eintrag in vier Sprachen (Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch) verfasst, damit Besucher aus dem Vereinigten Königreich, Spanien und Portugal, den drei größten ausländischen Märkten für den französischen Küstentourismus, diesen Guide direkt nutzen können.